Physik des 4-D-Raumes

Einleitung

 

Die folgenden Erörterungen und Berechnungen sind dazu gedacht, einen Weg zu beschreiben, sich einem möglichen neuen Gebiet der Physik zu nähern und vielleicht selbst Grundlagen zu den Fragen des 4-D-Raumes zu entwickeln oder die hier zur Diskussion gestellten Erörterungen weiterzuführen.
Diese Grundlagen könnten vielleicht zu neuen und einfacheren Betrachtungen der Paradoxen der Relativitätstheorie führen und neue physikalische Ansätze für eine spätere Weiterentwicklung zur Schwerelosigkeit, zur Entdeckung einer neuen Energie, und, nicht zuletzt, zu einer Kommunikation mit der Welt des vierdimensionalen Raumes führen.

Mit der Diskussion zu dem neuen Bereich der Physik lassen sich mit einer großen Wahrscheinlichkeit Antworten zu ungeklärten Fragen der Physik beschreiben, wie:

Weshalb vergeht die Zeit langsamer, wenn wir uns schneller bewegen, weshalb sind die Zeiten am Berg und im Tal unterschiedlich? 

Und aus diesen Ansätzen lassen sich physikalische Grundlagen zur Schwerelosigkeit, zur Überlichtgeschwindigkeit, zur Zeit und Energie finden.

Weitere Grundlagen und Erörterungen, nicht nur zur Physik, sondern auch zu ursächlichen Fragen der Theologie finden sich im Buch: „Neue Theologie Physik Indizien Experimente“.

 

 

Was ist neu?

Es werden zwei Überlegungen dieser Physik des 4-D-Raumes vorangestellt (Zum leichteren Verständnis reduzieren wir unseren Raum um eine Dimension, auf die Oberfläche eines sich ausdehnenden Luftballons):

Gravitation und Zeit sind für uns Lebewesen unterschiedliche Wahrnehmungen einer einzigen Ursache.

Gravitation:
Die Bewegung unseres Raumes in der vierten Dimension erzeugt aufgrund der Bewegung in einer möglichen „vierdimensionalen Masse“ eine Kraft und diese eine Vertiefung in unserem Raum (Das Michelson-Morley-Experiment widerspricht zwar der Annahme, dass es eine Art Materie der vierten Dimension geben könnte, dieses Experiment werden wird später in einer Erörterung hinterfragen).

Zeit:
Die Bewegung unseres Raumes ist eine permanente Veränderung des Ortes in der vierten Dimension. Diese Veränderung, welche für uns nicht direkt wahrnehmbar ist, wird sehr wahrscheinlich von uns als Zeitveränderung wahrgenommen.

Die beiden wichtigsten Überlegungen oder Modelle zu möglichen neuen Erkenntnissen werden im Folgenden vorgestellt:

a) Der Zeithorizont.

Mit diesem Ansatz können wir auf einfache Weise einigen Fragen der Relativitätstheorie Erklärungen geben, Erklärung zum Zwillingsparadoxon, neue Betrachtungen zu den schwarzen Löchern, wieso die Zeit am Berg schneller vergeht als auf der Ebene (Diese Ansätze lassen sich weiter betrachten und es zeigt sich, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht die maximal mögliche Geschwindigkeit ist und es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass bei Erreichen der Lichtgeschwindigkeit die Zeit nur nahe an Null geht).

b) Die Masse

Die Betrachtung von Masse und Bewegung als Wirkung der Bewegung unseres Raumes in einer vierdimensionalen Umgebung könnte Antwort auf beispielsweise das Paradoxon der unendlichen Bewegung (Die unendliche Bewegung ist eigentlich ein Widerspruch zu der Annahme, dass jede Veränderung (hier die Veränderung des Ortes) Energie benötigt) einer Masse in unserem Raum geben.
Und damit könnten auch Grundlagen über die Betrachtung, wie Masse bewegt wird, für mögliche physikalische Ansätze zur Schwerelosigkeit zur Diskussion gebracht werden.

Die Betrachtung von Masse und Beschleunigung wird im Buch (Neue Theologie Physik Indizien Experimente) zur Diskussion gestellt.

2. Die Grundlagen zur Diskussion

2.1 Der theoretische Ansatz

Die Grundlage für die möglichen Ansätze zur Physik des 4-D-Raumes ist der Gedanke, dass zwei unterschiedliche physikalischen Komponenten dieselbe Ursache haben, aber von uns sehr wahrscheinlich unterschiedlich wahrgenommen werden (Im Buch: „Neue Theologie Physik Indizien Experimente“ werden diese Grundlagen und deren Hinführung zur Diskussion gestellt. Ausgehend von der Frage, wie aus dem absoluten Nichts, welches eigentlich zwingend vor der Entstehung des Seins gewesen sein müsste, daraus ein Sein, eine Realität und damit physische Materie entstehen konnte, ergeben sich diese und viele weitere Ansätze zu einer neuen Theologie und zu einer neuen Physik).

Es handelt sich dabei um Gravitation und Zeit.

Beide haben ihre Ursache (mit einer vielleicht recht hohen Wahrscheinlichkeit, wie wir im Folgenden sehen werden) in der Bewegung der Ausdehnung unseres 3-D-Raumes im 4-D-Raum.
Anders gesagt, das, was wir als Schwerkraft und Zeit wahrzunehmen glauben, sind die von uns spürbaren Wirkungen dieser Bewegung.
Wenn es einen vierdimensionalen Raum gibt, in welchem sich unser Raum ausdehnt, so müsste dieser höherdimensionale Raum auch irgendeine Form von einem „Etwas“ enthalten.
Wenn sich unser Raum durch dieses „Etwas“ bewegt, so entstehen Wirkungen. Ähnlich wie ein Luftballon (Die Betrachtung der Fragen um die 4-D-Physik macht es für uns verständlich, wenn wir unsere Betrachtungen um eine Dimension reduzieren, dann wird unser Raum zu einer Oberfläche eines Luftballons), der aufgeblasen wird und dessen Oberfläche sich durch die umgebenden Luftmoleküle bewegt, werden Wirkungen auf der Oberfläche erzeugt.

Diese Wirkungen sind einmal die Vertiefung in der Oberfläche unseres Luftballons, in den Bereichen, in denen Materie unseres Raumes vorhanden ist und die Kraftwirkungen aus dem 4-D-Raum erfahren. Wir spüren diese dadurch entstehende Vertiefung und die damit sich verändernde Richtung der „Masse“ des höherdimensionalen Raumes auf unsere Materie als Schwerkraft (Genauer gemeint ist, dass die 4-D-“Materie“ eine Wirkung auf unsere Materie ausübt und nicht nur eine Vertiefung, sondern auch im Bereich der „Schräge“ eine Beschleunigung erzeugt. Mehr dazu im Kapitel Masse und Beschleunigung in der o.g. Veröffentlichung).
Zum anderen ist die Bewegung der Oberfläche des Luftballons bei der Ausdehnung eigentlich eine Veränderung des Ortes. Wir nehmen diese Veränderung in der vierten Dimension, die wir nicht vierdimensional begreifen können, als Zeit wahr.
Das heißt, dass zeitliche Bestimmungen, das, was wir als zeitlich vorher, jetzt, später empfinden, eigentlich unsere Interpretation der Bewegung unseres Ortes in der vierten Dimension ist, also als örtlich vorher, gerade, und danach sein könnten.

3. Der Zeithorizont

3.1 Beschreibung

Am Beispiel der heute als Konsens geltenden Erkenntnis, dass mit dem Erreichen einer bestimmten Geschwindigkeit (Nach derzeitigem Konsens ist das die Lichtgeschwindigkeit. Wir werden aber später noch sehen, dass das Erreichen der „Nullzeit“ mit einer nicht geringen Wahrscheinlichkeit erst mit einer deutlich höheren Geschwindigkeit erreicht werden wird) die Zeit innerhalb des sich bewegenden Objektes „stehen bleibt“, also null wird, soll dieser theoretische Ansatz beschrieben und damit leichter verstanden werden.
Der Ansatz des Zeithorizontes ermöglicht es, einfache Erklärungen für Phänomene der Relativitätstheorie zu finden.

Bild A7 Der Zeithorizont

Mit dem obigen Bild wird gezeigt, wieso bei einem Flug mit Lichtgeschwindigkeit die Zeit im Objekt null werden wird. Die Kreisbögen zeigen den sich fortwährend ausdehnenden Raum. Der Zeithorizont, also die Zeit bei Beginn des Fluges mit LG (Wir nehmen hier an, dass die maximale Geschwindigkeit sofort erreicht ist) zeigt, dass die Flugrichtung und der sich ausdehnende Raum immer auf der gleichen Horizonthöhe wie beim Abflug befinden. Das heißt, für eine Person im Flugobjekt findet zwar eine Bewegung des Raumes in der vierten Dimension und eine Ortsveränderung innerhalb des eigenen Raumes statt, die Geschwindigkeit ist jedoch gerade so hoch, dass sich die Person immer auf der Höhe des anfänglichen Zeithorizontes bewegt.
Mit dem Grundsatz, dass Zeit und Gravitation die beiden unterschiedlichen Wahrnehmungen für die Bewegung in der vierten Dimension sind, sehen wir, dass eine Bewegung in Richtung der vierten Dimension nicht stattfindet. Da es keine Ortsveränderung der Ausdehnung in der vierten Dimension gibt, können wir daraus folgern, da wir ja Zeit als Bewegung des Raumes verstehen, dass wir auch keine Zeitveränderung wahrnehmen. Keine Veränderung des Ortes in der vierten Dimension ist gleich keine Veränderung der von uns wahrgenommenen Zeit.

3.2 Zeithorizont und Lichtgeschwindigkeit

Zum zusätzlichen Verständnis der geometrischen Begründung für die Nullzeit bei Lichtgeschwindigkeit siehe das folgende Bild.

Bild A5 Ausdehnungsbewegung unseres Raumes bei Festpunkt und Bewegtem.

Ein Flug mit Lichtgeschwindigkeit beginnt bei A. Das Universum dehnt sich in einer Sekunde um einen Betrag 1 Sekunde aus, und A wird zu A´.
Der Flug mit Lichtgeschwindigkeit nach B = B´ ist so schnell, dass das Flugobjekt nach einer Sekunde den Ort B´ erreicht. Der Zeithorizont aber bleibt gleich, es findet keine Zeitveränderung statt.

3.3 Hin- und Rückflug mit Lichtgeschwindigkeit

Bild B2 Geometrie des Hin- und Rückfluges

Das Beispiel mit einem Hin- und Rückflug im obigen Bild lässt verstehen, warum bei dem Rückflug nicht die Zeit „irgendwie ausgeglichen“ wird, sondern dass auch bei dem Rückflug die Zeitebene null bleibt.

Anmerkung:
In diesem Beispiel sehen wir, dass es eigentlich mit der Bewegung auf der Luftballon-Oberfläche eine Drehung des Zeithorizontes gibt; der Zeithorizont ist immer eine Tangente zur Kreisoberfläche. Dies wurde und wird in den Beispielen vernachlässigt, da aufgrund der „fast“ geraden Bogenabschnitte in unserem sehr großen Universum kaum Unterschiede sind. Für spätere, genaue Berechnungen ist es allerdings notwendig, statt der Geraden den tatsächlichen Bogen und die Drehung des Zeithorizontes zu berücksichtigen.

3.4 Zeithorizont und bewegtes Objekt

Im folgenden Bild (Dieses Bild wird später noch zur Diskussion des Maryland-Experimentes verwendet) wird gezeigt, wie über den Ansatz des Zeithorizontes geometrisch erklärt werden kann, warum ein bewegtes Objekt eine Zeitdilatation im Gegensatz zu einem örtlich bleibenden Objekt hat.

Bild A8 Die geometrische Beschreibung der Zeitdilatation anhand des Maryland-Experimentes

Die Kreisbögen zeigen die Oberfläche (Das Universum wird auf 2 Dimensionen reduziert, damit wir uns über das Bild einer Oberfläche als Luftballon den Gedankengang besser vorstellen können) unseres Universums als 2-D-Modell.
Die Ausdehnung des Luftballons wird durch die beiden Kreisbögen dargestellt.

Wir sehen, dass ein ruhendes Objekt im Punkt A mit der Ausdehnung des Luftballons von A nach A´´ bewegt wird.
Das Flugobjekt (blaue gestrichelte Linie) erfährt zu der Bewegung der Ausdehnung noch die Bewegung auf der Luftballonoberfläche und fliegt 7.500 km in diesem Beispiel.
Wenn das Flugobjekt nun mit der Ausdehnung des Luftballons den Punkt B´ erreicht, hat es die gleiche Bewegungslänge und Zeit mit der Ausdehnung des Luftballons „erlebt“, wie das ruhende Objekt von A nach A´´.

Der Unterschied aber ist, dass der Abstand des Zeithorizontes bei Abflug und des Zeithorizontes bei Punkt B´ nach 15 Stunden Flug und einer Ortsveränderung auf der Oberfläche des Luftballons, geringer ist als die tatsächliche Bewegung der Oberfläche des Luftballons im 4-D-Raum.

Dieser verkürzte Abstand zeigt, dass die Zeit zwischen den beiden Zeithorizonten etwas weniger war als die beiden Zeithorizonte des ruhenden Objektes, und über die rein geometrische Betrachtung würde die Zeitdilatation erklärbar werden.

Ich werde im Folgenden mit diesem Modell eine mögliche Antwort auf das Zwillings-Paradoxon zur Diskussion stellen.

3.5 Das Zwillingsparadoxon

Bild B3 Hin- und Rückflug bei dem Zwillingsparadoxon

Das Zwillingsparadoxon lässt sich mit dem geometrischen Ansatz des Zeithorizontes wie folgt erklären.

Der Erdzwilling (rot) bleibt am Ort A und wird nur aufgrund der Ausdehnung des Universums in der vierten Dimension nach einer Woche zum Ort A´ bewegt, und erreicht dann nach einer weiteren Woche den Ort A´´.
Diese Ortsveränderung in der vierten Dimension können wir als Ortsveränderung nicht wahrnehmen und spüren dies als Zeit.

Der Flugzwilling (blau) fliegt von B nach B´. Die Flugdauer beträgt 1 Woche. Der Abstand des Zeithorizontes in B´aber ist etwas kleiner als eine Woche. Diese Differenz erklärt die Zeitdilatation beim Wegflug. Legen wir hierzu die Zeitdilatation mit 1 Stunde fest.
Nach Erreichen des Punktes B´ fliegt der Flugzwilling zurück zu Punkt B´´ = A´´.
Auch hierbei vergeht aufgrund der Ausdehnung unseres Raumes eine Woche.
Der geometrische Abstand des Zeithorizontes in B´ und B´´ aber ist ebenfalls etwas kürzer, und wir nehmen auch hier an, dass die Zeit für den Flugzwilling um eine Stunde kürzer ist als die vergangene Zeit des Erdzwillings.

Über die geometrische Betrachtung zeigt sich, dass die Zeitdilatation auch bei dem Rückflug beschrieben werden kann. Der Zeitunterschied zwischen Flug- und Erdzwilling würde dann (nach dem Ansatz des Zeithorizontes) 2 Stunden betragen.

 

3.6 Zeitdilatation Berg und Ebene

Ein weiteres Phänomen wird über den geometrischen Ansatz des Zeithorizontes erklärbar.
Das ist die Frage, warum vergeht die Zeit am Berg schneller als auf der Ebene.

Bild B4 Zeitdilatation aufgrund der Gravitation

Auch hier denken wir uns unseren Raum um eine Dimension reduziert, also wie einen Luftballon. Das obige Bild stellt nun einen Schnitt durch den Ballon und davon einen kleinen Ausschnitt dar.
Das heißt, die unteres schwarze gekrümmte Linie ist der Schnitt durch die Oberfläche des Ballons, die obere schwarze gekrümmte Linie ist der Schnitt durch die Oberfläche des Ballons nach einer Zeit x, in welcher sich der Ballon ausgedehnt hat.

Grün ist die Erde und braun der Berg.

Der Zeitvektor Z1 stellt die Bewegung eines Punktes im Erdmittelpunkt aufgrund der Ausdehnung des Luftballons in der höheren Dimension dar.
Wir sehen, dass durch die Bewegung des Punktes durch die Ausdehnung des Luftballons der Bewegungsvektor (blau) gleich ist mit dem Abstand der beiden Zeithorizonte (am Anfang der Ausdehnung und nach der Ausdehnung).

Durch die Vertiefung der Oberfläche des Luftballons im Bereich der Erdmasse ergeben sich unterschiedliche Winkel der Zeithorizonte im Erdmittelpunkt, an der Erdoberfläche und an der Bergspitze.

Betrachten wir nun die Bereiche Z2, an der Erdoberfläche, so sehen wir, dass zwar der Vektor der Bewegung der Oberfläche des Luftballons im Raum (blau) gleich ist mit dem blauen Vektor bei Z1.
Aber, wir sehen, dass der Abstand (rot) Z2 des Zeithorizontes nach der Ausdehnungsbewegung kürzer ist als bei Z1.
Da aber das Teilchen keine Ortsveränderung hat, bleibt dieser rote Zeitvektor „zeitgleich“ mit dem blauen Zeitvektor. Das bedeutet, dass die Zeit „gestaucht“ ist und deshalb schneller „taktet“ als im Erdmittelpunkt.


An dieser Stelle könnte jetzt auf den ersten Blick ein Widerspruch zu dem Ansatz des Zeithorizontes bei dem Zwillingsparadoxon zu sehen sein. Bei dem Zwillingsparadoxon führt die Verkürzung der Zeithorizonte zu einer Zeitdilatation, also einem Langsamergehen der Zeit. Warum ist das hier anders? Warum soll jetzt die „verkürzte“ Zeit, der kürzere Abstand der Zeithorizonte das Gegenteil bewirken, also die Zeit schneller vergehen?

Die Antwort ist einfach. Bei dem Zwillingsparadoxon verändert sich der Ort in der eigenen Dimension, d.h. die Rakete fliegt vom Startpunkt weg und zurück. Diese Ortsveränderung ergibt zusammen mit der Ortsveränderung im 4-D-Raum die Zeitdilatation.
Hier, in diesem Beispiel, gibt es keine Ortsveränderung in der eigenen Dimension. Die Bergspitze bleibt immer an der gleichen Stelle, nur die Ausdehnung im höheren Raum verändert sich.

Damit aber wird, anders als beim Zwillingsparadoxon, der Vektor nicht durch die Ortsveränderung, sondern durch die Krümmung des Raumes bestimmt, also je stärker der Raum gekrümmt ist, desto „näher“ liegen beide Zeithorizonte. Da Startpunkt und Endpunkt gleich sind, wird die Zeit „zusammengedrückt“. Und das bewirkt, dass die Zeit schneller verlaufen müsste. Bei dem Zwillingsparadoxon wird nicht die Zeit „gedrückt“, sondern die Dilatation ergibt sich aus der Lageveränderung im eigenen UND im höherdimensionalen Raum.

Betrachten wir jetzt die Bergspitze bei Z3, so sehen wir, dass aufgrund des dort noch steileren Winkels die Zeithorizonte noch näher beieinander liegen wie bei Z2. Daraus lässt sich folgern, dass der Zeitvektor noch kürzer ist als bei Z2. Das bedeutet, bei Z3 wird die Zeit noch weiter „zusammengedrückt (Zusammengedrückt und die anderen Beschreibungen sind keine Fachbegriffe, sollen aber die Vorstellung besser ermöglichen)“ und daher geht bei Z3 die Zeit schneller als bei Z2.

Mit dieser Betrachtung ergeben sich neue Ansätze zur Berechnung der Zeitdilatation aufgrund der Gravitation.
Wir sehen, dass die Zeit im Erdmittelpunkt am langsamsten ist, aber auch im Weltraum, an der Stelle, wo Schwerelosigkeit zwischen zwei Planeten ist.
Die Konsequenz: Die (noch zu findende) Funktion der Zeitdilatation zwischen Erdmittelpunkt und der Stelle zwischen den Planeten ist nicht gleichmäßig, sondern wird wohl ähnlich einer S-Form sein.

Und mit diesem Ansatz können wir uns nun auch der Erörterung eines schwarzen Loches nähern.

Zuvor sollten wir aber noch über den scheinbaren Widerspruch zwischen der Zeitdilatation der Bewegung und der Zeitdilatation durch Gravitation sprechen.

3.7 Scheinbarer Widerspruch der These des Zeithorizontes

In den vorigen Kapiteln wurde gezeigt, dass die Zeitdilatation durch die Verschiebung der Zeitebenen begründet werden kann.
Dabei ergibt sich ein (erstmal scheinbarer) Widerspruch, den ich wie folgt zeigen möchte.

Die Zeitdilatation (Zeit vergeht langsamer) aufgrund der Geschwindigkeit erfolgt, weil der Abstand der beiden Zeithorizonte von Abflug A nach Ankunft B geringer ist als der Zeithorizont eines Punktes A nach A´ ohne eigene Bewegung.

z1 = Abstand des Zeithorizontes des festen Punktes
z2 = Abstand des Zeithorizontes des bewegten Objektes

Die erkennbare Folgerung daraus: Ein geringerer Abstand bedeutet, dass im fliegenden Objekt die Zeit langsamer vergeht als beim ruhenden Punkt A nach A´ (z1).

Bei der Betrachtung der Gravitationswirkung auf die Zeitdilatation aber begründe ich den Abstand der beiden Zeithorizonte damit, dass der Abstand der Zeithorizonte (z2-b) ebenfalls kleiner ist als bei z2-a, sich die Zeit im kürzeren z2-Abstand jedoch erhöht, die Zeit vergeht hier schneller, was offensichtlich ein Widerspruch zur vorigen Begründung einer Zeitdilatation ist (die Zeit vergeht dort langsamer).

Bild B6 Die Erde erzeugt eine Vertiefung (Raumkrümmung)

Und dies ist erstmal ein Widerspruch.
Einmal (bei der Zeitdilatation durch Bewegung) wird der geringere Abstand der Zeithorizonte als Ursache für eine Zeitverlangsamung, bei der Zeitdilatation aufgrund der Gravitation aber wird der geringere Abstand der Zeithorizonte als Ursache für eine schnellere Zeit angenommen.

Doch der Ansatz der Zeithorizonte ist für beide Betrachtungen richtig und kann daher, wie wir sehen werden, als allgemein gültig angesetzt werden.
Die Auflösung des (scheinbaren) Widerspruches wird im Folgenden gezeigt.
Dazu betrachten wir beide Fälle zum besseren Verständnis in den Extrembereichen.

Zu Fall 1: Die Zeitdilatation (Zeit vergeht langsamer) durch die Bewegung eines Punktes.

Bewegt sich der Punkt nahe an der (Lichtgeschwindigkeit (Bei der Berechnung des Durchmessers des Universums werden wir sehen, dass mit einer nicht geringen Wahrscheinlichkeit die Lichtgeschwindigkeit nicht die Zeit zu Null werden lässt, sondern dass für das Erreichen der Nullzeit eine höhere Geschwindigkeit notwendig sein könnte), so „durchläuft“ dieser eine große Ortsveränderung, welche aber so schnell geschieht, dass die Ausdehnung unseres Raumes gerade so schnell ist, dass der Zeithorizont immer gleich bleibt.
Einfach gesagt: Große Geschwindigkeit, sehr kleine vergehende Zeit.
Am Ende der Bewegung hat sich der mit Lichtgeschwindigkeit bewegte Punkt über eine große Strecke bewegt, der Zeithorizont liegt aber aus der vierten Dimension betrachtet auf der gleichen Ebene wie beim Abflug des Objektes. Wichtig: Da sich die Richtung der Ausdehnung in der vierten Dimension rechtwinklig zur Flugrichtung bewegt, bewegt sich der Punkt während des Fluges nicht in der vierten, sich ausdehnenden Dimension. Daher wird die Zeit als Folge der Nicht-Verschiebung in die vierte Dimension je nach Geschwindigkeit weniger.

Zu Fall 2: Zeitdilatation durch Raumkrümmung.

 

Bild B6-b Zeithorizonte durch Raumkrümmung

Bei dieser Zeitdilatation bleibt der Punkt am gleichen Ort, aber der Raum bewegt sich aufgrund der Ausdehnung.
Einfach gesagt, keine Eigengeschwindigkeit, große Zeitveränderung.

In diesem Fall entsteht der Abstand der Zeithorizonte (z2-b) des ortsfesten Punktes wie vorher durch die Ausdehnungsbewegung des Raumes.
Aber, hier ist im Unterschied zur vorigen Betrachtung, der Skalar der Raumausdehnung nicht mehr rechtwinklig zum Zeithorizont, sondern der Punkt erfährt eine Verschiebung nach oben, in Ausdehnungsrichtung des Raumes in der vierten Dimension.
Damit aber ergibt sich eine andere Wirkung auf den Punkt.
Im vorigen Beispiel (Zeitdilatation durch Bewegung) bewegte sich der Punkt, aber die Verschiebung in der vierten Dimension war nahe Null. Dies begründet, dass die Bewegung die Zeit reduziert.
In diesem zweiten Beispiel (der Punkt bleibt am Ort, nur der Winkel der Raumkrümmung ist „steiler“) ergibt sich die Zeitdilatation aus der Bewegungsrichtung in der vierten Dimension und dem Winkel der Gravitationskrümmung.

Das heißt, der Abstand der beiden Zeithorizonte ist an der Stelle z2-b zwar kleiner als auf der Erdoberfläche (z2-a), was eigentlich eine Zeitverkürzung bewirken müsste, die tatsächliche Verschiebung des Raumes in der vierten Dimension jedoch ist deutlich größer und bewirkt damit eine Zunahme der Zeit. Anders gesagt, durch die Bewegung des Punktes im Raum wird viel mehr Zeitveränderung erreicht als die Abstände der beiden Zeithorizonte zeigen. Die große Zeitveränderung durch die Bewegung in der vierten Dimension wird als Kompress „in den geringen Abstand (z2-b) der beiden Zeitebenen „gepresst“. Dieses Mehr an Zeit ergibt, dass in diesem Fall der Raumkrümmung die Zeit schneller vergehen muss.
Womit die Unterschiede beider Betrachtungen der Zeitebenen aus Geschwindigkeit und Raumkrümmung eine gemeinsame Grundlage haben und somit erklärbar werden.


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Weitergehende Diskussionsgrundlagen im Buch: „Neue Theologie Physik Indizien Experimente“
Trailer zum Buch: https://youtu.be/JWR_aD6JgRQ
Webpräsenz des Projektes: https://www.platon-projekt.net

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